WIENOPOLY | VERNISSAGE 07.09.2018

Liebes Wien,
Dein Stil ist unverwechselbar und dein Grant so wunderbar charmant.

Twinni

 

Mein Momentaufnahmenalbum

Von euch,

für euch!

 

 

 

Aida

 

A I D A

„nichts ist absolut“

 

heast frida, bring ma mein braunen, aber ohne schlag.

den kannst da ghoitn.

zur aida geht ma ja wegen dem schlagobers

und so ein mancher hat trotzdem nur einen schaum

„alles verändert sich, alles bewegt sich,

alles dreht sich, alles fliegt und

schleicht si wieder „- frida kahlo

a so a schas

 

 

 

 

Badeschiff

B A D E S C H I F F

„ am liebsten bei regen „

 

spring rein kleiner goldfisch,

schwimm mit den haien.

das haifischbecken ist deins.

ich sehe überall nur schollen

und aale zittern und ziehende schimmel,

aber lass dich nicht täuschen.

wir brauchen fließende dinge.

 

 

 

X

X

„no photo – no media“

 

da stehen sie. 1-2 clowns im eingang.

kleben mich und mein telefon mit bunten punkten zu.

ich kann nichts sehen, mein handy auch nicht,

obwohl e sim zirkus viel zu sehen gibt.

viel weißer puder im gesicht.

keine mimic ist mehr zu erkennen.

biggie ist auch hier.

wenn die arbeit des nichtkünstlers endet,

beginnt die arbeitszeit des clowns.

Ich gehe.

 

 

 

Volksgarten

V O L K S G A R T E N

„Agent Orange Dirty Dancing“

 

Ich verspüre den drang zu gehen und gleichzeitig

eine seltsame verpflichtung zu bleiben.

ich suche nach konversation.

ich setze an, etwas zu sagen, aber da

waren zu viele worte, zu laute musik und

alles kommt zu schnell und alles geht unter.

warum bin ich schnell nochmal hier?

 

 

 

 

Stephansplatz

 

S T E P H A N S P L A T Z

“2054 fertig restauriert”

 

so sieht era aus. in seinem vollen glanz.

kein gerüst mehr zu sehen. sandstein gegen

carbon gewechselt. mozart versucht

noch immer seine karten zu verkaufen.

mittlerweile gibt es den schilling wieder.

der geruch: urin und pferd- es ist wie damals.

 

 

 

 

Trafik

T R A F I K

„oh du lieber augustin“

 

nach der flucht geht er zu einem geigenbauer

-und bei den frauen-in die lehre.

dieser lehrzeit verdankt er auch seine

leidenschaft:als andenken für diese zeit

bekommt er eine spieldose geschenkt.

diesem instrument verdankt der 1. Bezirk TÄGLICH

seinen zauber – alles ist hin!!

 

 

 

 

Straßenbahn

S T R A  S S E N B A H N

„favourite spot is taken”

 

wien- winter- es ist kalt. eine alte

c3-straßenbahn fährt ein. die wartezeit schien länger.

ich bin völlig durchgefroren und ich

freu mich auf eine arschheizung.

die vorgewärmten holzsessel in dieser wunderschönen roten straßenbahn.

manchmal ein komischer kauz auf meinem lieblingsplatz – pech gehabt“

 

 

 

 

Stadtpark

S T A D T P A R K

„fake it, until you make it“

 

es war eine einmalige gelegenheit.

eine, welche sich nicht mehr bieten wird,

aber ebenso eine einmalige gelegenheit,

nein zu sagen!!

 

 

 

 

 

Stadthalle

 

S T A D T H A L L E N B A D

“mefteperapauder – wer mit allen wassern gewaschen ist,

Ist noch lange nicht sauber”

 

es macht immer glücklich, sich auf das

stadthallenbad einzulassen. einatmen

-2 tempi -ausatmen -gleitphase!!

es lässt eindeutig die grenzen zwischen logik

und ab erglaube verschwimmen, aber

es bringt viel glück und beruhigt unendlich,

wenn man es schafft darin einzutauchen und

nicht dagegen anzuschwimmen.

 

 

 

 

Ubahn

U – B A H N

„Bierkavalier“

 

ich habe ihn noch nie gesehen. er ist ein mythos.

kult- nicht positiv. jeder kennt ihn.

niemand mag ihn. ich hab ihn noch nie gesehen,

aber ich suche ihn, wie ich walter gesucht habe als kind.

er trägt auch eine brille. walters brille ist jedoch nicht

gebrochen. ich suche weiter.

 

 

 

 

Skeeball

S K E E – B A L L

„der letzte striezi“

 

essen gehen mit der freundin – keine zeit

meeting mit chef – keine zeit

hochzeit meines bruders – keine zeit

skee-ball. mir fehlen noch 5 tickets für den tiger.

 

 

 

 

Seccesion

S E C E S S I O N

„Familientreffen“

 

gleichermaßen zwischen realität und fantasie

leben. als kind hat man schon das wichtigste erreicht.

ein so schönes hin und her zwischen diesen zwei welten

und irgendwann ist es nur noch hin.

„bitte, geht nicht fort. Ich hab euch so gern.

Ich will euch auffressen.“ – sagt das monster

auf der wand zu seinen geschwistern.

 

 

 

 

Schwedeneis

S C H W E D E N P L A T Z

„eine kugel straccn…, stracis…., straciant….

Vanille bitte“

 

manchmal ist es so schön gummisäcke zu malen,

weil ich nicht weiß wie die knochen sitzen.

das ziel ist nicht abzustumpfen und den gummisack aufzustrechen.

der wachsende verdacht, dass das resultat alles anders

als erstrebenswert sein könnte.

beim malen nicht denken.

 

 

 

 

 

schwarzes Kamel

S C H W A R Z E S   K A M E E L

„ein E zuviel und ein höcker zu wenig”

 

bilderomi mit klasse, schönes weißes haar sitzt bei tisch

-sie erhebt ihr glaus über ihrem kopf. D‚er kellner

reagiert sofort: „ noch ein 1/8 grüner veltliner?“

-man kennt sich!

-früher warens größer, die brötchen!

 

 

 

 

 

rüdigerhof

R Ü D I G E R H O F

„ roadrage“

 

 „ foah weida! „

 

 

 

 

 

Prater

P R A T E R

„jedes los gewinnt“

 

alles trifft aufeinander. verschiedene herkünfte, soviele gefühle,

ungluabliche geschichten. den männern im mond bin ich begegnet.

politisch nicht auf meiner seite. Sie wollen unter sich blei bleiben

auf ihrem einsamen ort.

drivebye im autodrom, die schwarze mamba hat mich

verschlungen und wieder ausgespuckt.

was für eine freude, unglaubliche angst, was für

ein herrlicher tumult. Von der gewalt des

augenblicks gepackt, großäugige konzentration begleitet

mich jeher durch das geschehen.

 

 

 

 

 

NeedleBar

N E E D L E   B A R

„në shtepi“

 

dort wo der turm die dame überwältigt,

die nadel das gummi küsst,

der gaumen gekitzelt wird,

kreide die decke dekoriert,

dort wo die mühen des tages heruntergespült werden.

dort hängt ein picasso.

wenn ich von allen schrecken erschreckt

werde, verstecke ich mich dort.

 

 

 

 

 

Naschmarkt

N A S C H M A R K T

„tinki winki dipsi falafel und po“

 

tatort naschmarkt: halb sieben morgens

eine wilde verfolgungsjagd. auf der einen seite friedliches essen und

gustieren durch verschiedene nationalitäten. auf der anderen seite

hartes feilschen um preise. dazwischen

werden melonen und mandarinen geworfen

und jongliert. mitten ins gesicht

einer passantin- schnell weg!!!!

 

 

 

 

 

Moneymaker

 

M O N E Y M A K E R

„endposition im geldregen“

 

luftkanal – die österreichische fernsehlandschaft,

welche sich seit 30 jahren nicht ändert. ein zeichen,

dass im land österrich noch alles in ordnung ist.

weltthemen scheinen uninteressant.

ORF2 ab 3. Juli um 19:20.

wann kommt moneymaker auf netflix?

 

 

 

 

 

MojitoBar

M O J I T O – B A R

„he is now a big boy“

 

von allen berufen auf dieser welt

gibt es nur einen einzigen, der mir

gefallen könnte. essen, trinken,

schlafen, malen, mich vergnügen und

von früh bis spät ein herumtreiber sein.

 

 

 

 

 

 

Kröppl_600

F L E I S C H E R E I   K R Ö P P E L

„BBQ“

 

schatz, deck den tisch- es gibt rippchen!!!

 

 

 

 

 

Köö

K Ö Ö

„perfect break“

Freund / schaft, die

Substantive, feminine

die freundschaft; genitive: der freundschaft;

Plural; die freundschaften

eine feste freundschaft, erbaut auf snooker. zigaretten rauchen und glückspiel.

 

 

 

 

 

Karlsplatz_600

 

K A R L S P L A T Z

„Krawutzi Kaputzi“

der betonboden steht voll mit dopplerflaschen.

2 oder 3 stück und davor nochmal 5-6 kleinere.

mit den jahren haben sich umgekippte getränke,

zigarettenasche, urin unde wer weiß was noch,

zu einem erschreckendem farbton verdichtet.

nachschenken bis die letzte flasche leer ist. sie findet immer

nur schwer ins bett. wenn eigentlich immer alles schon

vorbei ist, mag sie immer noch nicht schlafen

gehen, weil sie sich genau dann wohl fühlt

und so bleibt sie puppenartig star.

 

 

 

 

 

Hawelka

 

H A W E L K A

„boobs for wings“

ich weiß nicht wie ich darauf gekommen bin.

gegenüber kein KFC sonder ein

Tre….f…..sch….ie….s…ki….. .

einmal gurke mit gurke, einmal speck mit ei.

die wiener brötchenkultur.

wie ich sie verehre, aber freitag ist chicken wings tag.

 

 

 

 

 

Gutruf

G U T R U F

„Perfekte Woche“

seine kleidung schien ihn zu boden zerren zu wollen, und seine müdigkeit war so

vollkomen, dass ein zusammenzucken ihn hätte zerreißen können

und dann die hektischen bewegungen, genau am höhepunkt verlangsamen, zu einem

schlurfen fortschreiten lassen und am ende gänzlich verharren und genießen.

am besten rindsroulade. hmmm schmatz schmatz lecker lecker.

noch ein pfiff bitte!

 

 

 

 

 

Geisterbahn

G E I S T E R B A H N

„ man darf nie die laserströme kreuzen“

ich versuche an die harmloseste sache zu denken

etwas, dass ich geliebt hab in meiner kindheit,

etwas, dass uns nie, unter keinen umständen

vernichten könnte: der punschkrapfen!

der punschkrapfenmann!!

„die mentalität der wiener ist wie ein punschkrapfen,

außen rosa, innen braun

und immer ein bisschen betrunken“

 

 

 

 

 

Gartenbau

 

G A R T E N B A U K I N O

“he is a fucking vampire”

im flur wimmelt es von reporter, fotografen und gaffern.

blitzlichter leuchten auf.

ein geräusch wie beim öffnen von kohlensäurehaltigen getränken.

leere biergläser sind mit schaum bestreift.

der vampir trinkt zwei spritzer und einen „radler“.

 

 

 

 

 

Brieflosshow

 

B R I E F L O S S H O W

“wheel of fortune”

memory bei der brieflosshow ist wie nach der

höchstgeschwindigkeit einer unbeladenen

schwalbe zu fragen – afrikanisch oder europäisch?

-ja, das glück is a vogerl!

 

 

 

 

 

Blaue Bar

 

B L A U E  B A R

„blue monday“

blau blau blau sind alle meine kleider,

blau blau blau ist alles was ich hab.

darum lieb ich alles was, so blau ist,

weil mein schatz franz josef heißt.

 

 

 

 

 

Bitzinger

 

B I T Z I N G E R

„oh seht oh seht, ich komme viel zu spät“

letzte nacht färbte sich der himmel lila.

da ist ein fremder. eine umarmung des selben fremden folgt.

mein gefühl komisch vertraut.

er fragt nach dem weg.

was würdest du mir bitte sagen, wie ich von hier aus weiter gehen soll?

– das hängt davon ab, wohin du möchtest

– ach wohin ist mir eigentlich egal

– dann ist es auch egal, wie du weitergehst

 

 

 

 

D A N K E S C H Ö N

bis zum nächsten mal.

 

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